Asymmetrische Verschlüsselung


Bei einem asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren gibt es zwei Schlüssel. Das Schlüsselpaar besteht aus einem privaten Schlüssel (private key) und einem öffentlichen Schlüssel (public key). Mit dem privaten Schlüssel werden die Daten entschlüsselt oder man erzeugt damit eine digitale Signatur. Mit dem öffentlichen Schlüssel werden Daten verschlüsselt und man kann erzeugte Signaturen auf ihre Authentizität überprüfen.

Beide Schlüssel werden gleichzeitig auf einem Computer erzeugt. Der öffentliche Schlüssel wird allen zur Verfügung gestellt, die mit dem Besitzer des privaten Schlüssels Daten austauschen wollen.

Daten werden mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt. Die Entschlüsselung kann nur mit dem privaten Schlüssel erfolgen. Deswegen können die mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselten Daten ohne weiteren Schutz übertragen werden. Der Empfänger kann die verschlüsselten Daten mit dem privaten Schlüssel entschlüsseln. Daher muss der private Schlüssel geschützt sein und sollte nur auf einem rundum geschützten PC liegen.


Anwendung: Verschlüsselung mit Gpg4Win

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Dokumentation zu Gpg4Win