1.5 ASCII-Code


Wenn Beispieltext benötigt wird, verwendet man gerne den Lorem-ipsum-Textgenerator. Der von einem solchen Textgenerator zusammengestellte Text hat keine inhaltliche Bedeutung, er klingt nur wie ein lateinischer Text. Man kann beliebig viele Wörter oder Sätze generieren lassen, um z.B. das Layout von großen Artikeln in einer Software oder auf einer Webseite zu testen.

Der Computer kennt keine Buchstaben, sondern nur die beiden Zustände "1" und "0". Wie bei den Farben, muss auch Text, den der Computer darstellen soll, dem Computer im Binärcode mitgeteilt werden.

In der folgenden App werden einige Sätze des berühmten Platzhaltertextes getippt. Neben den gewohnten Buchstaben wird in der rechten Spalte auch der Binärcode ausgegeben, den der Computer verwendet um den Text darstellen zu können.

In einem neuen Fenster starten: Binäre Schreibmaschine

Bevor der Computer Text darstellen kann, muss zuerst ein Zeichen einem bestimmten Binär-Code zugeordnet werden.

Eine Zuordnung von Zeichen zu Binär-Code ist der ASCII-Code, der am 16. Oktober 1969 im Request for Comments #20 der Network Working Group erstmals veröffentlicht wurde: ASCII format for Network Interchange.

Der ASCII-Code enthält 128 Binärcodes, denen Buchstaben, Zeichen und Steuerzeichen (z.B. für die Bildschirm- oder die Drucker-Steuerung) zugeordnet sind.

In der folgenden App werden Binärcodes des ursprünglichen ASCII-Codes dargestellt, welche Zeichen der Tastatur zugeordnet sind.

In einem neuen Fenster starten: ASCII-Code

Die Abkürzung "ASCII" steht für "American Standard Code for Information Interchange" und ist den Zeichen der englischen Sprache angepasst. Die deutschen Umlaute und andere internationale Zeichen fehlen im ursprünglichen ASCII-Code. Daher wurde der ASCII-Code erweitert, sobald Computer in immer mehr Ländern Verbreitung fanden.

Für die ersten erweiterten Zeichensätze wurde statt eines 7-Bit-Codes ein 8-Bit-Code verwendet, so dass nicht nur 128, sondern 256 Zeichen codiert werden konnten. Die angepassten Zeichen-Codes wurden Codepages genannt:

Neben dem ursprünglichen ASCII-Code enthalten diese Codepages spezielle Zeichen, die aus den Sprachen der entsprechenden Regionen ausgewählt wurden.


Der erweiterte ASCII-Code ist ein 8-Bit-Code. Zeigen Sie mit Hilfe einer Rechnung, warum man damit 256 Zeichen codieren kann.

Suchen Sie im Internet eine App, mit welcher Sie folgenden ASCII-Binärcode in lesbaren Text umwandeln können und wandeln Sie folgenden Code in lesbare Schrift um:

01000111 01111001 01101101 01101110 01100001 01110011 01101001 01110101 01101101 00100000 01010111 01100101 01110011 01110100 01100101 01110010 01110011 01110100 01100101 01100100 01100101


Sucht man im Internet nach einer ASCII-Tabelle, dann liefert eine Suchmaschine z.B. folgenden Internet-Link:

ASCII-Tabelle

In dieser ASCII-Tabelle gibt es keinen Binärcode, sondern für die einzelnen Zeichen wird ein Dezimal- und ein Hexadezimalcode angegeben.

  • Zeigen Sie mit Ihren Kenntnissen über Dual-, Dezimal- und Hexadezimalzahlen, wie man die Codierung der ASCII-Tabelle zwischen Binärcode, Dezimalcode und Hexadezimalcode umrechnen kann.
  • Dokumentieren Sie die Vorgehensweise anhand einiger Beispielzeichen.

Lassen Sie Ihrer Lehrkraft in der vereinbarten Weise den Quellcode und die Bildschirmkopie zukommen. Dafür gibt es die vereinbarte Menge an XPs.